Orden Engagement Einrichtungen Frauennetzwerk Fairer Handel Geistl. Impulse Links Impressum Home
 
 
Unser weltweites Engagement

Die Kongregation der Schwestern vom Guten Hirten ist eine internationale Ordensgemeinschaft, der 5.000 Schwestern in mehr als 70 Ländern der Erde angehören. Unterstützt wird die Arbeit des Ordens durch zahlreiche MitarbeiterInnen, Freundeskreise und assoziierte Laien.

Grundlage unseres Handelns ist das biblische Bild von der Liebe des Guten Hirten. Es spiegelt die Erfahrungen wider, die Menschen in Israel mit Jesus machten und die uns von Gott her verheißen sind: Erfahrungen des Schutzes, der Sorge für den Einzelnen und der Zusammengehörigkeit. Wir verstehen das Evangelium als befreiende Botschaft gerade für die Schwachen, die an den Rand Gedrängten, die Entrechteten und die Leidenden.
Das Bekenntnis zu Jesus Christus weist uns in seine Nachfolge, die sich nicht auf Gesinnung und Innerlichkeit beschränkt, sondern zu politischem und sozialem Handeln drängt. Das geschieht zum einen durch konkrete Hilfsangebote, etwa in Form von schützenden Heimen, Ausbildungsstätten und Selbsthilfegruppen, aber auch durch politische Einflußnahme vor Ort oder bei internationalen Organisationen.

Wir ergreifen Partei gegen not- und leidbringende Strukturen.

Wir kämpfen für Gerechtigkeit und Frieden.

Wir setzen uns ein für die Bewahrung der Schöpfung.

Unser weltweiter Einsatz gilt vor allem jenen Menschen, die von der Gesellschaft nicht beachtet, an den Rand gedrängt oder ausgebeutet werden. Dazu zählen insbesondere:

• Frauen und Mädchen, die von Gewalt, Mißachtung und sexueller Ausbeutung betroffen sind
• Kinder, die in lebensverhindernden Verhältnissen aufwachsen und unter Vernachlässigung, Mißhandlung oder Mißbrauch leiden
• Menschen mit einer geistig/seelischen Behinderung, die auf fördernde Unterstützung angewiesen sind
• alte Menschen, die vereinsamt und pflegebedürftig sind
• Menschen, die nach Schicksalschlägen und Erfahrungen von Ausgrenzung Hilfe suchen für eine neue Lebensgestaltung.

Unsere sozialen Dienste

• Beratung und Begleitung von Frauen / Krisenintervention
• Kinder und Jugendhilfe / Heilpädagogik
• Sozialpädagogische Familienhilfe
• Beratung und Begleitung von Schwangeren
• Berufsvorbereitenden Maßnahmen / Lehrwerkstätten
• Aufbau von Selbsthilfegruppen
• Arbeit mit Prostituierten, Strafgefangenen und Drogenabhängigen
• Streetwork und Obdachlosenarbeit
• Begleitung von AIDS-Patienten
• Arbeit mit Flüchtlingen und Ausländern
• Kreditgenossenschaften
• Behinderten-Wohnheime
• Gemeindepastoralarbeit / Krankenhausseelsorge

zum Engagement der Schwestern siehe auch www.auswege.info

   
Der Gute Hirte
als NGO-Mitglied
der Vereinten Nationen


Assoziierte
Laien unterstützen
die Arbeit
des Ordens
Der Kongregation der Schwestern vom Guten Hirten wurde 1997 von den Vereinten Nationen der Status einer Non-Government-Organisation (Nicht-Regierungs-Organisation) zuerkannt. Vertreterin des Ordens bei der UN ist Schwester Sr. Winifred Doherty.
Die Kongregation erhielt außerdem einen Beraterstatus beim Rat für Wirtschaft und Soziales (ECOSOC), da die Schwestern nachweisen konnten, daß sie international Kompetenz und Einfluß haben im Bereich der Frauenarbeit. Damit haben die Schwestern vom Guten Hirten u.a. Zugang zum weltweiten Informations- und Datennetz der UN, zu den Ausschüssen der Weltorgani-sation und zu Botschaften und Delegationen.
Der Status als NGO ermöglicht die Zusammenarbeit mit anderen Gruppen innerhalb und außerhalb der UN, die sich mit ähnlichen sozialen Fragen befassen.
Schwestern vom Guten Hirten hatten sich in der Vergangenheit schon mehrfach an Kongressen und Sitzung der Vereinten Nationen und anderer internationaler Organisationen beteiligt. Eine Schwester gründete die "Dritte-Welt-Bewegung gegen Ausbeutung von Frauen".
Die Arbeit der Schwestern vom Guten Hirten wird in vielen Ländern von assoziierten Laien mitgetragen. Ihr Engagement reicht von der Leitung von sozialen Einrichtungen über die Organisation von Hilfsangeboten und poli-tischen Aktionen bis hin zu Gebetsgruppen. Besonders in den Vereinigten Staaten, in Australien und Latein-amerika spielen die Laien eine immer wichtigere Rolle in der sozialen Arbeit der Ordengemeinschaft. So arbeitet zum Beispiel Betsy Selman-Babinecz (Foto) als Programm-Leiterin des "Maria Droste Services" in New York. Der Auftrag dieser Einrichtung besteht darin, Menschen psychologische Hilfe anzubieten, die zu Hause, im Beruf, in der Schule oder in ihren Beziehungen Schwierigkeiten haben und sich thera-peutische Hilfen nicht leisten können. Die Mitarbeiter des Maria-Droste-Services sind ausgewiesene Fachleute, die ihre Arbeitskraft kostenlos zur Verfügung stellen.
In Europa, wo sich der Schwesternmangel besonders stark auswirkt, bemüht man sich seit einige Jahren um den Aufbau eines Netzwerkes der assoziierten Laien.
"Das Haus der Tausend Sterne."
Ein Film von Hans-Joachim Schilde
über die Arbeit der Schwestern
in Thailand.
 
Schwester Soledad und ihr Team
sind in Manila eine Anlaufstellen für Mädchen, die aus der Prostitution aussteigen wollen.
Die "Garagenschule" ist ein Projekt
der Schwestern vom Guten Hirten in Itaosy (Madagaskar)  
In Ungarn helfen Schwestern vom Guten Hirten Zigeunerfamilien.
Mit sogenannten Mikrokrediten geben Schwestern vom Guten Hirten Familien und Frauen in Madagaskar eine Chance, sich eine Existenz aufzubauen.  
In Damaskus helfen die Schwestern vom Guten Hirten Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen.
Die Tsunami-Katastrophe in Asien war für die Schwestern vom Guten Hirten eine Herausforderung für selbstlose Hilfe.