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"Alte Apotheke" wird Begegnungszentrum
Neuer Nachbarschaftstreff in Münster eröffnet


Bei der Eröffnungsfeier in MÜnster (v.r.): Einrichtungsleiter Stefan Schrade, Bürgermeisterin Beate Vilhjamsson, Dr. Karl Stricker (St. Rochus-Hospital) und Michael Bastian.

Die ehemalige Apotheke neben der St. Margaretenkirche in Münster wird zum Begegungszentrum für Jung und Alt, für Behinderte und Nichtbehinderte. Hier haben Menschen aus dem Stadtviertel die Möglichkeit, bei Kaffee und Kuchen zu klönen, gemeinsam Ideen und entwickeln und sich für das Gemeinwohl zu engagieren. Es können außerdem Bücher getauscht, gebrauchte Kleidung abgegeben und Feiern gestaltet werden. Der Nachbarschaftstreff "Alte Apotheke" ist kein Café im herkömmlichen Sinne. Das Angebot ist zunächst ganz einfach gehalten. Neben Kaffee wird ein begrenztes Kuchen- und Brötchenangebot vorgehalten. Der Cafébetrieb verfolgt keine wirtschaftlichen Ziele. Die soziale Ausrichtung und die Förderung freiwilligen bürgerschaftlichen Engagements und von Nachbarschaftshilfe stehen im Vordergrund. Die Bewirtung der Gäste übernehmen Menschen mit einer psychischen Erkrankung, die auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt keine Beschäftigung finden. Sie finden hier ein sinnvolles, tagesstrukturierendes Angebot in den Tätigkeitsfeldern Verkauf, Service, Backen, Reinigungsarbeiten und soziale Dienstleistungen. Der neue Bürgertreff ist ein Gemeinschafsprojekt des Hauses vom Guten Hirten in Münster und des St. Rochus-Hopitals in Tegte, einer Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie.
Erste Erfahrungen mit einem solchen Bürgertreff hat das Haus vom Guten Hirten bereits mit einer ähnlichen Einrichtung, dem SKA-Treff an der Skagerrakstraße, gesammelt, der 2011 eröffnet wurde.