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Dank an die Kongregationsleitung und Rechenschaftsberichte
Das Kongregationskapitel in Angers nahm seine Beratungen auf

Das 30. Kongregationskapitel in Angers nahm in der ersten Woche seiner Beratungen die Berichte des Kongregationsleitungsteams, des Spirituellen Zentrums, der Arbeitsstelle "Gerechtigkeit und Frieden" und des Missions-Entwicklungs-Büros entgegen.
Die Kongregationsleiterin, Schwester Brigid Lawlor, wandte sich an die Teilnehmerinnen des Kapitels und und ermunterte sie, zu den einzelnen Punkten des Berichtes, der die Arbeit der letzten sechs Jahr wiederspiegelt, Fragen zu stellen und Anregungen zu geben. Die Diskussion über die Entwicklung der Ordensarbeit wurde anschließend in Kleingruppen weitergeführt. Viele Schwestern brachten ihre Dankbarkeit für die geleistete Arbeit zum Ausdruck. "Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens", hatte Schwester Maria Euphrasia gesagt. "Wir erinnern uns an ihre Worte", fügten die Kapitelsteilnehmer hinzu. "Heute ist ein Tag, um dem Leitungsteam für seine kreative und herausfordernde Arbeit zu danken. Das Team hat dem Auftrag der Schwestern vom Guten Hirten neue Impulse gegeben und uns eingeladen, neue Horizonte zu entdecken." Schwester Brigid und alle Mitglieder ihres Leitungsteam erhielten als äußeres Zeichen der Dankbarkeit und Anerkennung einen handgewebten Schal in verschiedenen Farben.

Ein Dankessegen
"Mögen euch Dankbarkeit und Sympathie im Überfluss entgegenkommen für die Jahre eurer Leitungsarbeit, in der ihr so viele Herzen berührt habt. Mögt ihr die verborgene Weisheit entdecken in den Menschen und den Ereignisse dieser Jahre, die immer eine Herausforderung waren, manchmal auch Schmerz, aber immer wieder auch Glück und Freude."

Ein großes Dankeschön an Schwester Brigid und ihr Leitungsteam

 

Den Rechenschaftsbericht des "Spirituellen Zentrums" in Angers legte Schwester Noreen O'Shea vor. Sie wies auf die verschiedenen Aufgaben des Zentrums hin, die sich in den letzten Jahren herausgebildet haben. Dazu gehören die Entwicklung einer lebendigen Spiritualität für unsere Zeit, die Bewahrung der Geschichte des Ordens, Angebote für Gruppen und Einzelpersonen, die den Orden kennenlernen möchten, Einkehrtage zu Themen des Lebens der heiligen Schwester Maria Euphrasia und des heiligen Johannes Eudes sowie die Pflege und die Erweiterung des umfang­reichen Text- und Bildarchivs in Angers. Schwester O'Shea stellte auch das neue Logo des Spirituellen Zentrums vor - eine farbige Spirale, die auf ein Herz in ihrer Mitte zuläuft.


Ein weiterer Arbeitstag galt dem Bericht der internationalen Arbeitsstelle "Gerechtigkeit und Frieden" der Schwestern vom Guten Hirten, der von Schwester Winifred Doherty vorgelegt wurde. Im Jahre 2016 kann diese Arbeitsstelle auf ihr 20jähriges Bestehen zurückblicken. Schwester Doherty betonte, man habe seit dem letzten Kapitel einen Weg der "Integration und des Lernens" zurückgelegt. Schwerpunkt sei u.a. eine Verbesserung der Zusammenarbeit mit dem Missionentwicklungsbüro und dem Spirituellen Zentrum gewesen. Auch habe man die Beziehungen mit anderen Orden und Gruppen, die sich dem Thema "Gerechtigkeit und Frieden" in der Welt widmen, mit den Vereinten Nationen sowie anderen nationalen und internationalen Organisationen vertieft, um der Stimme des Guten Hirten Gehör zu verschaffen.

 



Die Leiterin des Missions-Entwicklungs-Büros, Cristina Duranti, stellte anschließend die wichtigsten Ereignisse in der Arbeit des Büros vor, das 2007 als eigene Institution geschaffen worden war und sich besonders für Projekte engagiert, die Frauen, Mädchen und Kindern in Afrika, dem Mittleren Osten, Lateinamerika und Asien dienen. Dabei standen Themen wie "Armut", "Ausbeutung" "Menschen­handel", "Bildung" und "Hilfe zur Eigenhilfe" im Mittelpunkt. Das Missions-Entwicklungs-Büro entwickelt zusammen mit Schwestern und Partnern solche Projekte, bemüht sich um ihre Finanzierung durch staatliche Stellen oder private Spender und überwacht die Projekt­durchführung. Letzteres ist besonders wichtig, um dem oft geäußerten Verdacht zu entkräften, die Spendenmittel würden in irgendwelchen dunklen Kanälen verschwinden. Transparenz und saubere Abrechnung seien für die meisten Spender ein wichtiges Überzeugungsmoment.

 

Mit dem Thema der Hilfe vor Ort beschäftigte sich auch eine weitere Tagungsrunde, bei der Schwester Patricia die Zusammenarbeit mit verschiedenen Laienpartnern vorstellte. Die Notwendigkeit der Bündelung aller Kräfte in der Missionsarbeit hatte schon Papst Franzikus betont. Schwester Patricia forderte die Kapitelteilnehmer auf, die Zeichen der Zeit zu erkennen und auf den Heiligen Geist zu vertrauen, der neue Weg für die Missionsarbeit öffnen werde. In einer kleinen Spielszene machten Schwester Anne Josephine und Theresa Symons zusammen mit anderen Schwestern und Laienpartnern deutlich, dass schon seit Beginn der Ordensgeschichte Laien eine wichtige Rolle bei der Ausbreitung des Ordens gespielt hatten, so zum Beispiel Graf de Neuville und Madame D’Andigné. Verschiedene Missionspartner und Laien stellten anschließend Beispiele der Zusammenarbeit vor und diskutierten mit den Schwestern.


Diskussionen in Kleingruppen. In der Mitte Schwester Daniela Kubiak aus der Deutschen Provinz.

Weitere Informationen (in Englisch und Französisch) sowie Bilder finden Sie hier >>>