Raus aus den Minen! Das Leben der Bergleute im Kongo und die Arbeit der Schwestern vom Guten Hirten


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"Maisha - Ein neues Leben außerhalb der Minen" ist der Titel eines neuen Dokumentarfilms, der den Zuschauer in die Kupfer- und Kobaltminen im Kongo führt - erste Station einer Kette des Rohstoffhandels, der Millionen Menschen in Armut hält.
In diesem Frühjahr erhielten zwei Filmemacher überraschend Zugang zu den Gruben rund Kolwezi in der mineralienreichen Region Katanga. Hier liegt ein Teil jener Rohstoffe, die für die Herstellung von Mobiltelefonen, Computern und für Stromnetze benötigt werden und deshalb besonders gefragt und wertvoll sind. Die Filmemacher fanden in dem Minendistrikt ein erschreckendes Maß an menschlichem Elend und Ausbeutung der Bergleute - unter ihnen viele Kinder - aber auch ein Basisprojekt der Schwestern vom Guten Hirten, das den Arbeitern eine Alternative zu der harten und gesundheitsgefährdenden Arbeit in den Minen bietet. Dazu gehören eine Schule für Kinder, die bisher im Bergbau arbeiten mussten, eine genossenschaftlich geführte Farm und eine Textil-Fabrikation.
Der 30-Minuten-Film, der von der US-Botschaft beim Heiligen Stuhl gesponsert wurde, bietet einen seltenen, hautnahen Blick in die raue - und sogar tödliche - Welt des Kupfer- und Kobaltbergbaus. Der Film vermittelt aber auch eine hoffnungsvolle Botschaft, indem er zeigt, wie ein verarmte Gruppe von Menschen die Chance ergreift, den Kreislauf der Armut, der Ausbeutung und des Missbrauch zu durchbrechen und eine bessere Zukunft aufzubauen.
Der Film wurde am 29. Oktober 2015 in Rom erstaufgeführt. Danach gab es eine Diskussion am runden Tisch über die Gefahren des kongolesischen Bergbaus und die Probleme, die Gewinnung gefährlicher Mineralien für den Weltmarkt einzudämmen.

"Maisha: A New Life Outside the Mines" ist ein Film von Bernhard Warner und Luca Paradiso. Sie können ihn - leider nur in englischer Sprache - auf YouTube anschauen.