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Unterwegs mit dem Guten Hirten


 


• Der Gute Hirte... bewegt uns
Jesus, der Gute Hirte, geht uns voran.
Sein Leben gibt unserem Leben Richtung
und Impuls, sein Vorbild bewegt uns.
Wir gehören zu ihm.
In seiner Nähe sind wir geborgen.
Er ist bei uns alle Tage.

• Der Gute Hirte... lehrt uns
Jesus, der Gute Hirte, lehrt uns zu leben.
Sein Wort ist unsere Richtschnur.
Er stellt uns Fragen - wir suchen nach Antworten.
Seine Nachfolge ist nicht graue Theorie, sondern gelebte Wirklichkeit.

• Der Gute Hirte... nährt uns
Jesus, der Gute Hirte, nährt unsere Hoffnung. Zu seinem Gedächtnis brechen wir das Brot, teilen unser Leben. Er schenkt sich uns,
damit wir uns verschenken können.
Seine Treue hört niemals auf.

• Der Gute Hirte... sendet uns
Jesus, der Gute Hirte, sendet uns zu den Menschen. Zu allen. Ob vereinsamt, verarmt, entrechtet, begraben, vergessen.
Wir sollen Zeugnis ablegen von seiner Liebe - als Zeugen einer Auferstehung aus Ängsten, Furcht, Not und Tod.

   
Unsere Leben in Gemeinschaft

Wir haben uns aus freiem Willen entschlossen, in Gemeinschaft zu leben und die Mitverantwortung für ihre Entfaltung zu übernehmen.
In einer Atmosphäre der Freiheit, der gegenseitigen Achtung und der gemeinsamen Freude können sich herzliche Beziehungen entwickeln und beste menschliche Qualitäten zur Reife gelangen. Gemeinsames Gebet, gegenseitiger Austausch, tägliche Zusammenarbeit und entspannende Freizeit fördern unsere Zusammen-gehörigkeit.

Wir versuchen, Gemeinschaft zu verwirklichen in überschaubaren Wohngruppen und kleinen Konventen. Das Bemühen um Teamarbeit und Zusammenarbeit mit Mitarbeitern und Fachleuten auch außerhalb des Ordens gehört zur Selbstverständlichkeit.

Wir leben nach den evangelischen Räten und versprechen in unseren Ordensgelübden Armut, Keuschheit, Gehorsam und apostolischen Eifer.

• Armut
Das Evangelium ruft uns auch, nicht nur materiell, sondern auch in der Gesinnung "arm" zu sein. Wir sollen loslassem von Ichbezogenheit, ängstliche Sorge, von Anspruchsdenken und Karrierestreben, um uns selbstlos unseren Mitmenschen zuwenden zu können. Unsere "Option für die Armen" fordert darüber hinaus eine besonders enge Verbindung mit jenen Menschen, die am Rande unserer Wohlstandsgesellschaft oder in den Armutsgebieten der Dritten Welt leben.

• Keuschheit
Wir verpflichten uns, ehelos und in gottgeweihter Keuschheit zu leben. Keuschheit befähigt uns zur Hingabe an die Menschen in einer Weise, die von der Zuwendung Christi geprägt ist. Wir wollen in selbstloser Liebe und Verfügbarkeit für die Menschen da sein, auch und besonders für jene, für die Ehelosigkeit keine freie Wahl, sondern gesellschaftlicher Zwang, Lebensschicksal und Einsamkeit bedeutet.

• Gehorsam
Gehorsam als evangelischer Rat ist Ausdruck der radikalen, unkalkulierbaren Auslieferung unseres Lebens an Gott. Die Nachfolge Jeus, der "gehorsam war bis zum Tod", drängt uns auch in die Nähe zu jenen Menschen, für die Gehorsam keine Tugend, sondern Folge von Unterdrückung, Bevormundung und Entmündigung ist.

• Apostolischer Eifer
Das vierte Gelübde unserer Ordensgemeinschaft ist eine Besonderheit der Schwestern vom Guten Hirten. Es verpflichtet uns, durch die Gnade Gottes weltweit für das Heil der Menschen zu arbeiten, besonders für jene, die sich in sozialer, sittlicher oder religiöser Not befinden.

Ein internationales Team leitet in Rom die weltweite Kongregation.
Die Kontemplativen Schwestern vom Guten Hirten sind ein eigener Zweig innerhalb der Kongregation.