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SKA-Treff in Münster offiziell eröffnet











Der SKA-Treff in Münster soll zu einem lebendigen Begegnungsort für Bürger der Stadt werden.


Eigentlich arbeitet der SKA-Treff des Hauses vom Guten Hirten in Münster schon seit Anfang 2011. Doch bisher fand man keine Zeit, die neue Einrichtung offiziell einzuweihen. Das geschah nun am 25. Mai 2011.
SKA steht für „sozial - kreativ - ambulant“ und damit für drei verschiedene Konzepte: Unter einem Dach gibt es im Ska-Treff ein offenes Begegnungsangebot für die Bürger des Viertels und zwei Dienste für Menschen mit einer psychischen Erkrankung oder einer geistigen Behinderung. Es sind aber auch die ersten drei Buchstaben der Straße, in der sich der Treffpunkt befindet: in einer ehemaligen Bäckerei an der Skagerrakstraße in Münster, kaum 400 Meter vom "Guten Hirten" entfernt. Hier kann gemalt, gebastelt, genäht und geschneidert werden. Ehrenamtliche Helfer bieten dabei ihre Unterstützung an. Die Öffnung des SKA nach außen ist eines der Zukunftsprojekte, wie der Leiter des Wohnheims vom Guten Hirten, Stephan Schrade, bei der Einweihung betonte. "Unsere Vision ist, dass die Bürger des Viertels den Ska-Treff zu einem lebendigen Treffpunkt machen."
Als Gastredner bei der Eröffnungsfeier war auch Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner, Psychiater und Buchautor von "Irren ist menschlich", eingeladen.
Das Haus vom Guten Hirten betont mit den neuen gemeindepsychiatrischen Angeboten die Ausrichtung der Hilfen am individuellen Hilfebedarf. Dies entspricht der fachlichen Diskus- sion und begründet sich aus dem Leitbild der Schwestern vom Guten Hirten.
Der Ska-Treff setzt aber auch den Weg des Guten Hirten in die Gemeinde fort. Unter dem Anspruch der Inklusion sind Menschen mit einer psychischen Behinderung Bürger, die in der Nachbarschaft leben und möglichst an allen gesellschaftlichen Vollzügen teilhaben sollen. Der Ska-Treff bietet allen Bürgern des Mauritz-Viertels Raum für Begegnung, Kennenlernen und Austausch. Das inhaltliche Programm ist nicht vorgegeben, wegen der Bevölkerungsstruktur wird sich wohl eine Ausrichtung auf ältere Menschen entwickeln.
S.S.