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Barrieren überwinden im Yelemani Training Centre: Stärkung durch Bildung

Kochen, Backen, französisch, Mathe und Körperpflege: Das Lernprogramm im Yelemani Trainingscenter in  Burkina Faso ist so ausgerichtet, dass die Mädchen ein solides Rüstzeug mitbekommen, um selbständig zu werden – auch ohne Schulausbildung.

Im Yelemani-Ausbildungszentrum sind zahlreiche junge Mädchen aus Bobo Dioulasso untergebracht, die aufgrund von Schwierigkeiten ihre Ausbildung abbrechen mussten. Eine von vielen Formern der Geschlechterdiskriminierung, denen viele Mädchen und Frauen in Burkina Faso ausgesetzt sind.

Einige Familien können es sich manchmal nicht leisten, ihre Töchter zur Schule zu schicken, weil sie zu Hause mehr gebraucht werden. Diese Art Bildungsmöglichkeiten bleiben stattdessen oft ihren Brüdern vorbehalten.

Immer wieder werden junge Mädchen gezwungen, die Schule zu verlassen und zu heiraten, selbst wenn sie noch nicht einmal 13 Jahre alt sind.

Hier im Yelemani Trainingszentrum lernen die Mädchen Kochen und Backen. Darüber hinaus erhalten sie aber auch Französischunterricht, lernen Körperpflege, Mathematik und den Umgang mit Geld. Auf diese Weise schaffen sie sich eine solide schulische und berufliche Grundlage für ihre Zukunft, auch ohne den traditionellen Schulweg. Unabhängig von ihrer Herkunft, ihren früheren Erfahrungen oder ihrem Wissensstand ist jedes Mädchen in der Klasse mit Leidenschaft und Entschlossenheit bei der Sache.

Dank der großartigen Pädagogen erhalten sie das Rüstzeug für eine soziale und wirtschaftliche Entwicklung, die sie in die Lage versetzt, die Herausforderungen des Lebens zu meistern – ohne Schulbildung.

Für einige der Mädchen, die im „Havre du Bon Pasteur“ untergebracht sind, wird die Teilnahme an diesen Ausbildungskursen zu einer Möglichkeit, ihr Trauma von Gewalt oder Missbrauch zu überwinden. Durch den Schutz und die Ausbildung, die ihnen die Gemeinschaft bietet, können sie sich aus ihren schwierigen Verhältnissen befreien und eine bessere Zukunft für sich und ihre Familien aufbauen.

Das Ziel des von GSIF unterstützten Programms von Good Shepherd in Burkina Faso ist es, in den kommenden Jahren über 1.700 Mädchen, Frauen und Kinder zu erreichen und ihnen Zugang zu besseren Bildungs- und Berufschancen zu verschaffen.

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Macht mit! Bei der Initiative „Global Green Lung“

Macht mit! Bei der Initiative „Global Green Lung“

Brief aus unserem Generalat Rom

Rom, 23. September 2026

Liebe Schwestern und Partner in der Mission,

auf unserem 31. Kongregationskapitel haben wir den Aufruf vernommen, noch intensiver auf „Laudato Si’“ einzugehen und unsere Verantwortung für die Bewahrung unseres gemeinsamen Hauses ernst zu nehmen. Dieser Aufruf ist für uns nicht neu. Im Jahr 2021 hatte sich die damalige Kongregationsleitung dazu verpflichtet, an der „Laudato Si’ Action Plattform“ teilzunehmen.
Seitdem haben sich in der gesamten Kongregation bereits viele Schwestern und Missionspartner aktiv dem Aufruf von „Laudato Si’“ angeschlossen – sie pflanzen Bäume, recyceln, reduzieren Abfall, stellen auf erneuerbare Energien um, schützen Land und Wasser, klären andere auf, setzen sich für Klimagerechtigkeit ein und finden viele kreative Wege, um unsere Erde zu schützen und die Welt sicherer zu machen.
Wir danken für alles, was bereits wächst, und würdigen die Bemühungen aller – die Erde ist dadurch besser geworden.

Gleichzeitig sind wir uns sehr bewusst, dass wir inmitten all unserer Bemühungen Gräueltaten erleben – die Menschheit, Leben, Luft, Wasser, die Erde, das Meer und der Himmel sind Ausbeutung und Zerstörung ausgesetzt.
Nun laden wir alle ein, in dieser Zeit der Schöpfung, dieses Engagement für die Bewahrung der Schöpfung gemeinsam als ein vereintes Volk zu stärken!

Die „Globale Grüne Lunge Initiative“ ist ein Aufruf, unser Bewusstsein zu wecken, unsere ökologische Umkehr zu vertiefen, gemeinsam zu lernen und unsere Sorge um die Erde und die Schöpfung in konkretes und sichtbares Handeln umzusetzen.

Sie zielt darauf ab, die vielen Samen der Hoffnung, die bereits in der gesamten Kongregation gesät werden, zusammenzuführen und einen Welleneffekt zu erzeugen, der sich auf die ganze Welt ausbreitet.

Unsere erste gemeinsame Aktion ist einfach: einen Baum pflanzen.
Einen Baum! Zwei Bäume! Zehn Bäume! Hundert Bäume! Und, wo immer möglich, noch viel mehr!

Ein Baum mag angesichts der Klimakrise klein erscheinen. Doch er ist eine Entscheidung für das Leben – er spendet Schatten, Nahrung und Schutz, schützt den Boden und erhält das Leben für kommende Generationen.
Wenn unsere kleinen Taten weltweit zusammenkommen, werden sie zu einem gemeinsamen Akt der Solidarität mit der Erde.

Am Festtag der seligen Aguchita, dem 26. September 2026, werden wir die „Globale Grüne Lunge Initiative“ ins Leben rufen.
Macht mit!
Wo auch immer ihr seid, laden wir euch ein – Schwestern, Missionspartner, Programmteilnehmer, Familien, Mitarbeiter, Freiwillige und Freunde –, diesen Anfang auf eine Weise zu begehen, die für euch von Bedeutung ist.

Innehalten, sich verpflichten, zusammenkommen, beten, einen Baum pflanzen. Sich um ihn kümmern.

Unser Engagement für Versöhnung erfordert, dass wir Gerechtigkeit und Frieden fördern.
Dies ist eine Einladung, bewusster, fürsorglicher und engagierter für die Nachhaltigkeit unserer gemeinsamen Heimat einzutreten.

Wir freuen uns, euch mitteilen zu können, dass Pater Jean Michel Amouriaux, Generaloberer der Kongregation von Jesus und Maria (Eudisten), bekundet hat, dass sich seine Kongregation dieser Initiative anschließen möchte.

Vielen Dank.
Das Leitungsteam der Kongregation

Weitere Informationen zu dieser Initiative, darunter Berichte, Videos und Bilder von Ihren Baumpflanzaktionen, findet ihr auf der Website der Kongregation.

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