Schwestern vom Guten Hirten Deutschland

Internationale Ordensgemeinschaft 

„Merkt Euch: Dankbarkeit ist
das Gedächtnis des Herzens“.

Geistlicher Impuls

Auf dieser Seite finden Sie eine Reihe von Geistlichen Impulsen – für eine kleine Auszeit im Alltag, um neue Kraft zu schöpfen, oder um die Spiritualität der Schwestern vom Guten Hirten näher kennenzulernen.

Jeden Monat veröffentlicht Sr. M. Bernadette Brommer aus München einen geistlichen Impuls. Im Vordergrund im Jahr 2026 wird die Bedeutung der Heiligen Messe für das Leben stehen. Jeder Monatsimpuls steht unter einem anderen Gesichtspunkt.

2025 widmete sich Sr. Bernadette dem Leben und Wirken der Sr. Maria Droste zu Vischering, deren Seligsprechung durch Papst Paul VI. sich zum 50. Mal jährte.Im Jahr 2024 begab sie sich mit den Sterndeutern auf Reise, als Sinnbild für die Menschen, die sich auf die Suche machen nach dem Sinn ihres Lebens. 2023 stand die Ordensgründerin Maria Eufrasia Pelletier im Fokus der geistigen Impulse.

Auf der eigenen Website von Sr. M. Bernadette → finden Sie viele weitere Informationen und Anregungen.

Auch Franziskanerbruder Norbert Lammers veröffentlicht in unregelmäßigen Abständen spirituelle Impulse.

Friedensgebet und Friedensgruss

Was kann uns die hl. Messe für das Leben sagen?

Friedensgruss Heiige Messe - ki-generiert
Bild kI-generiert

Impuls im Oktober 2026

Jesus hat uns seinen Frieden als Vermächtnis hinterlassen.
„Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch, nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch.“ Johannes 14.27
Das hebräische Schalom meint den ganzen Menschen. Mit Gott, mit der Welt und mit sich in Frieden sein.
Der Friedensgruß in der Heiligen Messe ist drei geteilt
1. Es besteht aus einem Gebet um Frieden
2. Dem Friedensgruß
3. Die Einladung einander den Frieden zu schenken.

In welcher Form auch immer. Das kann eine Umarmung sein, einander die Hand geben zunicken, zulächeln.

Der Friedensgruß steht unmittelbar vor dem Empfang der Heiligen Kommunion. Woran habe ich noch zu arbeiten? Wo steht noch eine Aussprache, eine Versöhnung aus. Wo bin ich mit Gott, mit den Mitmenschen und mit mir selbst nicht im Reinen?
Der Empfang der Heiligen Kommunion ist eine Kraftquelle für meinen Alltag.

Agnus Dei

Der jüdischen Tradition ist das Lamm sehr vertraut. Es diente als tägliches Brandopfer in Israel.
Das Lamm ist das weit verbreitete Symbol für Christus. Jesus gibt sein Leben hin für die anderen, auch für mich.
Das Lamm ist ein Bild für die Wehrlosigkeit, für die Arglosigkeit und des Zutrauens.
So ist Gott. Er wurde Mensch, den Menschen zugewandt, gewaltlos wie ein Lamm. Die Liebe ist stärker als Hass und Gewalt. Der Priester bricht die Hostie in mehrere Teile. Es bedeutet, dass alle teilhaben am Leib Christi.

Wir sind eingeladen, füreinander da zu sein und die Liebe zu leben.

Schwester Bernadette

Auch der WDR Hörfunk bietet einen täglichen Beitrag für ein

kurzes Atemholen mit guten Gedanken

Weitere geistliche Impulse von Sr. M. Bernadette

Sanctus und Vater Unser

Das Sanctus wird aufgegriffen mit einem biblischen Text. Er steht bei Jesaja 6.1-3
„Im Todesjahr des Königs Usija sah ich den Herrn. Er saß auf einem hohen und erhabenen

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Die Fürbitte

Fürbitten

Das Fürbittgebet ist ein Bittgebet.
Wir setzen im Grunde genommen fort, was Jesus für uns tut.
„Für sie bitte ich, nicht für die Welt bitte ich,

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Das Glaubensbekenntnis

„Habt ihr den Glauben vielleicht unüberlegt angenommen“ 1. Korinther 15.2
Diese Frage wird auch uns gestellt.
Glaube ist eine freie und bewusste Entscheidung. Wenn ich also bete –

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Ostern – die wahre Revolution

Revolution bedeutet ein nachhaltiger, grundlegender und struktureller Wandel.
Revolutionen können friedlich oder gewaltsam ablaufen. Revolutionen gibt es in den verschiedensten Bereichen. Denken wir nur an die technische Revolution.

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Aufgeschlagene Bibel in der Kirche

Wortgottesdienst

Wir kommen zum zweiten Teil der heiligen Messe, dem Wortgottesdienst.
Lesung aus dem Alten und Neuen Testament, Antwortgesang und Halleluja
An Sonn- und Feiertagen sind zwei Lesungen vorgesehen.

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Gloria und Tagesgebet

Gloria

Das Gloria wird an den Sonn – und an besonderen Festtagen gesungen. Es entfällt in der Advents und Fastenzeit.
Man spricht von der Macht der Gewohnheiten und vom

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Schuldbekenntnis und Kyrie

Schuldbekenntnis und Kyrie
So alt wie die Menschheit selbst, so alt ist die Schuld. Denken wir an Adam und Eva. Sie haben ein göttliches Gebot übertreten. (Genesis 3 ff)

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Maria Droste im Dezember 2025

Wir tragen alle eine ungestillte Sehnsucht in uns. Sehnsucht nach Anerkennung, nach Liebe, nach Geborgenheit und Erfolg. Ist diese Sehnsucht letztlich nicht ein Suchen und Sehnen nach Gott, ob bewusst

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Maria Droste im November 2025

Vielleicht kennen wir solche Menschen, evtl. sind wir es manchmal auch selbst. Mit nichts zufrieden sein, anderen geht es besser als mir, warum muss mir das gerade passieren? Denen fällt

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Maria Droste im Oktober 2025

Nicht nur für sich selber entdeckt Schwester Maria das Herz Jesu als Quelle ihres Lebens. Ihren Mitschwestern und Menschen an ihrem Lebenswege sucht sie den Zugang zum Herzen Jesu zu

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Gebet zur Arbeit

Die Würde der Arbeit und das Streben nach Gerechtigkeit -1. Mai 2025 Das folgende Gebet von Sr. Taskila Nicholas entstand zum 1. Mai des Internationalen Tags der Arbeit. Doch weil

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Auftanken im Gebet (Mai 2025)

Von Dietrich Bonhoeffer stammt der Ausspruch: „Das Gebet in der Frühe entscheidet über den Tag“
Wie unser Körper Nahrung braucht um zu überleben, so braucht unsere Seele das Gebet.

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Anpassungen

Macht mit! Bei der Initiative „Global Green Lung“

Macht mit! Bei der Initiative „Global Green Lung“

Brief aus unserem Generalat Rom

Rom, 23. September 2026

Liebe Schwestern und Partner in der Mission,

auf unserem 31. Kongregationskapitel haben wir den Aufruf vernommen, noch intensiver auf „Laudato Si’“ einzugehen und unsere Verantwortung für die Bewahrung unseres gemeinsamen Hauses ernst zu nehmen. Dieser Aufruf ist für uns nicht neu. Im Jahr 2021 hatte sich die damalige Kongregationsleitung dazu verpflichtet, an der „Laudato Si’ Action Plattform“ teilzunehmen.
Seitdem haben sich in der gesamten Kongregation bereits viele Schwestern und Missionspartner aktiv dem Aufruf von „Laudato Si’“ angeschlossen – sie pflanzen Bäume, recyceln, reduzieren Abfall, stellen auf erneuerbare Energien um, schützen Land und Wasser, klären andere auf, setzen sich für Klimagerechtigkeit ein und finden viele kreative Wege, um unsere Erde zu schützen und die Welt sicherer zu machen.
Wir danken für alles, was bereits wächst, und würdigen die Bemühungen aller – die Erde ist dadurch besser geworden.

Gleichzeitig sind wir uns sehr bewusst, dass wir inmitten all unserer Bemühungen Gräueltaten erleben – die Menschheit, Leben, Luft, Wasser, die Erde, das Meer und der Himmel sind Ausbeutung und Zerstörung ausgesetzt.
Nun laden wir alle ein, in dieser Zeit der Schöpfung, dieses Engagement für die Bewahrung der Schöpfung gemeinsam als ein vereintes Volk zu stärken!

Die „Globale Grüne Lunge Initiative“ ist ein Aufruf, unser Bewusstsein zu wecken, unsere ökologische Umkehr zu vertiefen, gemeinsam zu lernen und unsere Sorge um die Erde und die Schöpfung in konkretes und sichtbares Handeln umzusetzen.

Sie zielt darauf ab, die vielen Samen der Hoffnung, die bereits in der gesamten Kongregation gesät werden, zusammenzuführen und einen Welleneffekt zu erzeugen, der sich auf die ganze Welt ausbreitet.

Unsere erste gemeinsame Aktion ist einfach: einen Baum pflanzen.
Einen Baum! Zwei Bäume! Zehn Bäume! Hundert Bäume! Und, wo immer möglich, noch viel mehr!

Ein Baum mag angesichts der Klimakrise klein erscheinen. Doch er ist eine Entscheidung für das Leben – er spendet Schatten, Nahrung und Schutz, schützt den Boden und erhält das Leben für kommende Generationen.
Wenn unsere kleinen Taten weltweit zusammenkommen, werden sie zu einem gemeinsamen Akt der Solidarität mit der Erde.

Am Festtag der seligen Aguchita, dem 26. September 2026, werden wir die „Globale Grüne Lunge Initiative“ ins Leben rufen.
Macht mit!
Wo auch immer ihr seid, laden wir euch ein – Schwestern, Missionspartner, Programmteilnehmer, Familien, Mitarbeiter, Freiwillige und Freunde –, diesen Anfang auf eine Weise zu begehen, die für euch von Bedeutung ist.

Innehalten, sich verpflichten, zusammenkommen, beten, einen Baum pflanzen. Sich um ihn kümmern.

Unser Engagement für Versöhnung erfordert, dass wir Gerechtigkeit und Frieden fördern.
Dies ist eine Einladung, bewusster, fürsorglicher und engagierter für die Nachhaltigkeit unserer gemeinsamen Heimat einzutreten.

Wir freuen uns, euch mitteilen zu können, dass Pater Jean Michel Amouriaux, Generaloberer der Kongregation von Jesus und Maria (Eudisten), bekundet hat, dass sich seine Kongregation dieser Initiative anschließen möchte.

Vielen Dank.
Das Leitungsteam der Kongregation

Weitere Informationen zu dieser Initiative, darunter Berichte, Videos und Bilder von Ihren Baumpflanzaktionen, findet ihr auf der Website der Kongregation.

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