Schwestern vom Guten Hirten Deutschland

Internationale Ordensgemeinschaft 

Nachrichten rund um den Orden aus der ganzen Welt

„Nicht per Knopfdruck!“ – Leitbildschulung für leitende Mitarbeiter*innen

Informieren, verstehen, erleben, üben, pflegen, LEBEN…..

Diese und andere Animationswörter gelten auch für ein Unternehmensleitbild, will es zur Kultur eines Hauses werden. Schloss Zinneberg stellt seine jahrzehntelange Erfahrung, wie ein „wertorientierter Managementansatz“ (so könnte man auch die Arbeit mit einem Leitbild benennen), funktionieren kann, gerne zur Verfügung.

Halt!!! Fehler!!! Funktionieren tut gar nichts „so einfach mal“, nicht auf Knopfdurck.

Hinter allem steckt zunächst eine Vision, die wie gesagt verstanden, erlebt, geübt, gepflegt und auch eingefordert werden will.

17 leitende Mitarbeiter*innen aus anderen Einrichtungen der Schwestern vom Guten Hirten waren deshalb zu Gast, um sich in Zinneberg mit einem, dort seit 25 Jahren praktizierten Managementansatz, auseinanderzusetzen. Es sollte kein Vortrag sein – vielmehr war das Ziel des Vorbereitungsteams, anhand eines „Erlebnis-Stationen-Laufes“, die Prinzipien dieses Leitungsansatzes zu erfahren.

Zusammenarbeit braucht Verlässlichkeit, benötigt klare Strukturen, wer, was, wie zur rechten Zeit in ein Team einbringt, Ziele vorgibt.

Die Prinzipien lauten: Verantwortung, klare Strukturen, Orientierung an Zeit und Situation, Unternehmensphilosophie ausgerichtet am christlich-humanistischen Weltbild und insbesondere am Bild des Guten Hirten, an der Würde orientierter Einsatz für Menschen, Zusammenarbeit als Dienstgemeinschaft. Diese Leitungsprinzipien lassen sich in den Schriften der Ordensgründerin, M. Eufrasia Pelletier (1796- 1868) ablesen, sind auch in unserer Zeit topaktuell.

Beispiele für diese ganzheitliche Erfahrungsmöglichkeiten waren, z.B. Verantwortung zu praktizieren als Küchen*helferin, die Wichtigkeit von klaren Strukturen zu erkennen über ein Gruppenspiel, eine Skulptur zu gestalten, um sich mit Werten wie Vertrauen, Wertschätzung im Arbeitsalltag Gedanken zu machen u.v.m.

Management, das zur Unternehmenskultur gewebt wird!

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Anpassungen

Macht mit! Bei der Initiative „Global Green Lung“

Macht mit! Bei der Initiative „Global Green Lung“

Brief aus unserem Generalat Rom

Rom, 23. September 2026

Liebe Schwestern und Partner in der Mission,

auf unserem 31. Kongregationskapitel haben wir den Aufruf vernommen, noch intensiver auf „Laudato Si’“ einzugehen und unsere Verantwortung für die Bewahrung unseres gemeinsamen Hauses ernst zu nehmen. Dieser Aufruf ist für uns nicht neu. Im Jahr 2021 hatte sich die damalige Kongregationsleitung dazu verpflichtet, an der „Laudato Si’ Action Plattform“ teilzunehmen.
Seitdem haben sich in der gesamten Kongregation bereits viele Schwestern und Missionspartner aktiv dem Aufruf von „Laudato Si’“ angeschlossen – sie pflanzen Bäume, recyceln, reduzieren Abfall, stellen auf erneuerbare Energien um, schützen Land und Wasser, klären andere auf, setzen sich für Klimagerechtigkeit ein und finden viele kreative Wege, um unsere Erde zu schützen und die Welt sicherer zu machen.
Wir danken für alles, was bereits wächst, und würdigen die Bemühungen aller – die Erde ist dadurch besser geworden.

Gleichzeitig sind wir uns sehr bewusst, dass wir inmitten all unserer Bemühungen Gräueltaten erleben – die Menschheit, Leben, Luft, Wasser, die Erde, das Meer und der Himmel sind Ausbeutung und Zerstörung ausgesetzt.
Nun laden wir alle ein, in dieser Zeit der Schöpfung, dieses Engagement für die Bewahrung der Schöpfung gemeinsam als ein vereintes Volk zu stärken!

Die „Globale Grüne Lunge Initiative“ ist ein Aufruf, unser Bewusstsein zu wecken, unsere ökologische Umkehr zu vertiefen, gemeinsam zu lernen und unsere Sorge um die Erde und die Schöpfung in konkretes und sichtbares Handeln umzusetzen.

Sie zielt darauf ab, die vielen Samen der Hoffnung, die bereits in der gesamten Kongregation gesät werden, zusammenzuführen und einen Welleneffekt zu erzeugen, der sich auf die ganze Welt ausbreitet.

Unsere erste gemeinsame Aktion ist einfach: einen Baum pflanzen.
Einen Baum! Zwei Bäume! Zehn Bäume! Hundert Bäume! Und, wo immer möglich, noch viel mehr!

Ein Baum mag angesichts der Klimakrise klein erscheinen. Doch er ist eine Entscheidung für das Leben – er spendet Schatten, Nahrung und Schutz, schützt den Boden und erhält das Leben für kommende Generationen.
Wenn unsere kleinen Taten weltweit zusammenkommen, werden sie zu einem gemeinsamen Akt der Solidarität mit der Erde.

Am Festtag der seligen Aguchita, dem 26. September 2026, werden wir die „Globale Grüne Lunge Initiative“ ins Leben rufen.
Macht mit!
Wo auch immer ihr seid, laden wir euch ein – Schwestern, Missionspartner, Programmteilnehmer, Familien, Mitarbeiter, Freiwillige und Freunde –, diesen Anfang auf eine Weise zu begehen, die für euch von Bedeutung ist.

Innehalten, sich verpflichten, zusammenkommen, beten, einen Baum pflanzen. Sich um ihn kümmern.

Unser Engagement für Versöhnung erfordert, dass wir Gerechtigkeit und Frieden fördern.
Dies ist eine Einladung, bewusster, fürsorglicher und engagierter für die Nachhaltigkeit unserer gemeinsamen Heimat einzutreten.

Wir freuen uns, euch mitteilen zu können, dass Pater Jean Michel Amouriaux, Generaloberer der Kongregation von Jesus und Maria (Eudisten), bekundet hat, dass sich seine Kongregation dieser Initiative anschließen möchte.

Vielen Dank.
Das Leitungsteam der Kongregation

Weitere Informationen zu dieser Initiative, darunter Berichte, Videos und Bilder von Ihren Baumpflanzaktionen, findet ihr auf der Website der Kongregation.

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