Schwestern vom Guten Hirten Deutschland

Internationale Ordensgemeinschaft 

Congregational Safeguarding Policy

Botschaft der Leitung der Deutschen Provinz

„Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ (Joh 10, 10)
„Ich bin der gute Hirt. Ich kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich.“ (Joh 10,14)

Die Worte Jesu sind uns Schwestern vom Guten Hirten Richtschnur und Auftrag zugleich. Der Gute Hirte lässt niemanden aus dem Blick, besonders nicht die Verletzlichen, die, die seiner Fürsorge be-sonders bedürfen. Unsere Einrichtungen sind Orte, an denen Menschen Schutz und Geborgenheit finden sollen – unabhängig von Alter, Herkunft, Lebenssituation oder körperlicher oder seelischer Verfasstheit. Das Bild des Guten Hirten verpflichtet uns, eine Kultur der Achtsamkeit, der Wachsam-keit und der Verantwortung zu gestalten, in der Übergriffe und jede Form von sexualisierter Gewalt keinen Raum haben.
In Deutschland existieren bereits vielfältige gesetzliche Regelungen und kirchliche Leitlinien zum Schutz vor sexualisierter Gewalt und anderen Formen des Machtmissbrauchs. Diese Rahmenwerke bilden eine wichtige Grundlage. Und doch ist Safeguarding mehr als eine bloße Frage der Gesetzes-treue – es ist Ausdruck unserer Berufung, unseres Selbstverständnisses und unserer Spiritualität. Weltweit übernehmen Schwestern und weltliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gemeinsam Ver-antwortung für das Wohl der Menschen, die sich uns anvertrauen.
Die Congregational Safeguarding Policy ist Ausdruck für unser gemeinsames Lernen und bildet ein einheitliches Fundament dafür, lokale Maßnahmen in den Kontext unserer gemeinsamen Mission stellen. Sie erinnert uns daran, dass Schutz nicht ein einmal erreichter Zustand ist, sondern ein fort-währender Auftrag: die uns Anvertrauten zu schützen, ihre Würde zu achten und die Stimme derer zu sein, die oft nicht gehört werden.
Die Congregational Safeguarding Policy ist unser Kompass, um konkrete und verlässliche Wege des Schutzes und der Prävention zu gehen – im Vertrauen auf den einen Hirten, der uns vorausgeht.
Wir danken allen, die mithelfen, diese Policy mit Leben zu füllen – durch klare Prozesse, eine wache Haltung und das tägliche Bemühen, dem Geist des Evangeliums in einer glaubwürdigen Weise Aus-druck zu verleihen.

Sr. Cordis Ganslmeier
Leiterin der Deutschen Provinz
und der Provinzrat der Schwestern vom Guten Hirten Deutschland

Anpassungen

Neuausrichtung der Kongregation

Neuausrichtung unserer Kongregation

Die Schwestern vom Guten Hirten ordnen sich weltweit neu

Die Kongregation der Schwestern Unserer Frau von der Liebe des Guten Hirten ist in einem tiefgreifenden, strukturellen Wandel begriffen. Mit Blick auf die veränderten Realitäten wird die bisherige Struktur grundlegend neu ausgerichtet.

Auf ihrem Höhepunkt umfasste die Kongregation 44 Provinzen mit mehr als 12.000 Schwestern (Stand 1965).

Bereits im Jahr 1835 legte Schwester Maria Euphrasia Pelletier den Grundstein für die internationale Gemeinschaft, indem sie die bis dahin eigenständigen Häuser unter einer zentralen Leitung im Generalat in Angers (Frankreich) vereinte. In den folgenden Jahrzehnten wuchs die Kongregation durch zahlreiche Neugründungen weltweit stark an. Zur Organisation dieses Wachstums wurde 1855 die Einteilung in geografische Provinzen eingeführt.

So entstanden weltweit 44 Provinzen mit mehr als 12.000 Schwestern (Stand 1965)

Als die Mitgliederzahlen im Lauf der Zeit rückläufig wurden, begannen ab der Jahrtausendwende 2000 erste Vereinigungen von jeweils 2 Provinzen.
Um der heutigen Realität mit circa 3.000 Schwestern Rechnung zu tragen, wurde beim Kongregationskapitel 2021 der Beschluss gefasst, einen Prozess der
Neustrukturierung der gesamten Kongregation einzuleiten.

Kern dieser Neuausrichtung ist die Bildung größerer organisatorischer Einheiten, sogenannter Regionen. Mehrere bisherige Provinzen schließen sich dabei zusammen und werden künftig von einer Regionalleiterin sowie einem Regionalen Leitungsteam geführt. Weltweit sollen so etwa elf Regionen entstehen. Die bisherigen Provinzstrukturen entfallen vollständig.

Auf lokaler Ebene bleibt die Verantwortung weiterhin bestehen: In den einzelnen Ländern übernehmen Lokalleiterinnen gemeinsam mit ihren Leitungsteams die operative Leitung. In einem Erweiterten Leitungsteam  werden auch Mitarbeitende und externe Fachpersonen offiziell eingebunden.

Lokalleitung > Leitungsteam > Erweitertes Leitungsteam

Regionalleitung > Regionalleitungsteam > Erweitertes Regionalleitungsteam

In einigen Ländern wurde dieser Schritt bereits umgesetzt:
Region Südeuropa mit Portugal, Spanien und Italien/Malta,Region US/Canada mit den Vereinigten Staaten und Englisch Kanada.
Für den mitteleuropäischen Raum ist vorgesehen, dass Deutschland gemeinsam mit Irland, Großbritannien sowie Österreich/Schweiz/Tschechien die neue Region Mitte-Nord-Europa bildet.

Neun Arbeitsgruppen mit Mitgliedern aus den 4 Provinzen arbeiten an zentralen Themenfeldern der Umstrukturierung. Mehrere internationale Treffen haben bereits stattgefunden.

Ein nächster Meilenstein ist die Regionalversammlung Ende April 2026 in Rom, an der Schwestern und Mitarbeitende aus allen beteiligten Ländern teilnehmen. Im September 2026 folgt das Regionalkapitel, bei dem die neue Region offiziell bestätigt und die Regionalleitung gewählt wird.

Bis 2026/2027 soll die weltweite Neuordnung abgeschlossen sein: Die Kongregation wird dann in elf Regionen organisiert sein.

Sharing Fair Zentrum Münster

Adresse

Skagerrakstraße 2
48145 Münster

Öffnungszeiten
montags bis freitags
9 bis 16 Uhr

Sie können alle Artikel aber auch
telefonisch oder per Email bei uns bestellen.

Für Fragen und Bestellungen
stehen wird Ihnen gerne
zur Verfügung.

Tel. 02 51 / 986 225 66
Email: fairer.handel@guterhirte.de