Schwestern vom Guten Hirten Deutschland

Internationale Ordensgemeinschaft 

Geistlicher Impuls von  Sr. M. Bernadette Brommer aus München 

Schuldbekenntnis und Kyrie

Was kann uns die hl. Messe für das Leben sagen?

Impuls im Februar 2026

So alt wie die Menschheit selbst, so alt ist die Schuld. Denken wir an Adam und Eva. Sie haben ein göttliches Gebot übertreten. (Genesis 3 ff) Sie erkennen plötzlich, dass sie nackt sind und schämen sich voreinander. Schuldgefühle kommen auf, jedoch stehen sie nicht zu ihrer Schuld. Sie schieben die Schuld hin und her. Gott lässt Adam und Eva nicht im Stich. Er gibt ihnen eine neue Chance.
Jede und Jeder macht Fehler und lädt bewusst oder unbewusst Schuld auf sich.
Manche Menschen belastet ihre Schuld und beeinträchtigt ihr Leben massiv.
Das Schuldbekenntnis lädt mich ein

  • zu einer Korrektur und zur Reflexion meines Handelns.
  • Es lädt mich ein zu meinen Fehlern und meiner Schuld zu stehen.
  • Es lädt mich ein zur Versöhnung mit Gott, meinem Nächsten und mit mir selbst.
  • Es lädt mich ein mich von Gott anschauen und heilen zu lassen.

Ich darf es wörtlich nehmen, was mir im 1. Petrusbrief im 5. Kapitel, Vers 7 gesagt wird:
„Werft alle eure Sorge auf ihn, denn er kümmert sich um euch“
Gott kümmert sich um mich.
Er wird mit meiner Schuld fertig, wenn ich ihn lasse.

Kyrie
Diese Anrufungen waren schon in der Antike bekannt. Sie galten verschiedenen Gottheiten und Herrschern. Die Kyrierufe sind einerseits eine Huldigung und eine Bitte um das Erbarmen Gottes.
Ich bekenne, dass ich Hilfe brauche. Ich wende mich an Jesus Christus, den Herrscher der Welt. Nichts lieber wird er tun, als mir sein Erbarmen zu schenken.

Schwester Bernadette Brommer

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