Gloria und Tagesgebet
Was kann uns die hl. Messe für das Leben sagen?
Impuls im März 2026
Gloria
Das Gloria wird an den Sonn – und an besonderen Festtagen gesungen. Es entfällt in der Advents und Fastenzeit.
Man spricht von der Macht der Gewohnheiten und vom Menschen als einem „Gewohnheitstier.“ Immer wiederkehrende Abläufe erleichtern uns den Alltag. Sie laufen einfach automatisch ab ohne nachdenken zu müssen. Für unser Gehirn ist es aber auch gut, wenn diese eingeprägten Abläufe durchbrochen und unterbrochen werden.
Bei manchen GottesdienstbesucherInnen ist der Ablauf der Hl. Messe zur „Routine“ geworden.
In der Advents und Fastenzeit wird diese Routine unterbrochen. Die vierwöchige Adventszeit dient zur Vorbereitung auf die Geburt Jesu an Weihnachten. Das Gloria: Ehre sei Gott in der Höhe singen die Engel bei der Verkündigung der Geburt Jesu. (Lukas 2.8-14)
Jedes Gloria erinnert an die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus. Es beschreibt die Taten Gottes an uns Menschen. Jesus ist der Friedensfürst.
Wo bin ich im Unfrieden mit Gott, mit meinem Nächsten, mit mir selbst?
Die Adventszeit ist eine Einladung sich Gedanken zu machen, wie es mit der Menschwerdung Gottes bei mir steht.
Von Angelus Silesias stammt der Satz: „Wird Christus tausendmal zu Betlehem geboren und nicht in dir, du bleibst ewiglich verloren“.
Vielleicht singen wir das Gloria, besonders an Weihnachten, anders : intensiver, bewusster.
Tagesgebet
Für jeden Tag des Gottesdienstes ist ein eigenes Gebet vorgesehen. Darin werden verschiedene Aspekte angesprochen, die unterschiedlichsten Anliegen kommen zu Wort.
Das Tagesgebet wird eingeleitet mit den Worten: Lasset uns beten. Es ist eine Einladung zum persönlichen Gebet.
Manchmal ist das Tagesgebet wie auf mich zugeschnitten und spricht genau meine Situation an.
Schwester Bernadette Brommer



