Hostien und Hochgebet (Teil 3 der Eucharistiefeier
Was kann uns die hl. Messe für das Leben sagen?
Impuls im August 2026
Wir kommen zum dritten Teil der Eucharistiefeier
Gabenbereitung
Brot (Hostien) und Wein werden zum Altar gebracht. Sie werden zum Brot des Lebens und zum Kelch des Heiles.
In früheren Zeiten wurden auch Naturalien in einer Gabenprozession zum Altar gebracht. Sie galten der Versorgung der Armen in der Gemeinde. Heute ist es die Kollekte, die Geldspende.
Ich bin eingeladen, mein Leben, meine Anliegen vor Gott zu bringen mit der Bitte um Wandlung zum Besseren, zum Heil.
Dem Wein wird etwas Wasser beigegeben als Zeichen für die zwei Naturen in Jesus Christus, der göttlichen und der menschlichen Natur. Wir haben alle teil an der Herrlichkeit Gottes. (Psalm 8)
Die Wandlung und das Hochgebet bilden eine Einheit.
Hochgebet
Mit dem Eucharistischen Hochgebet beginnt die Mitte und der Höhepunkt der ganzen Feier.
Zum Ausdruck kommen Dank, Bitte, Lob. Die Gemeinde drückt ihren Dank aus für die großen Heilstaten, die Gott getan hat.
Wir feiern aber auch das Hier und Jetzt in der Gegenwart. Brot und Wein werden verwandelt in den Leib und das Blut Christi.
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft werden präsent und miteinander verknüpft.
Die Bitte um Gottes begleitenden Beistand richtet den Blick auf die Zukunft.
Schwester Bernadette Brommer



