Schwestern vom Guten Hirten Deutschland

Internationale Ordensgemeinschaft 

Nachrichten rund um den Orden aus der ganzen Welt

(Bild: Sr. Daniela Kubiak)

Im Maria-Droste-Haus kooperieren in Zukunft die Schwestern vom Guten Hirten mit der Deutschen Franziskanerprovinz. Ab dem Jahreswechsel 2022/2023 werden dort zwei Franziskaner geistliche Angebote machen, mit denen sie Orientierung und Vertiefung bieten.

Zusammen mit den Schwestern vom Guten Hirten werden die Franziskaner Norbert Lammers und Helmut Schlegel, die bisher im Exerzitienhaus Hofheim gelebt und gearbeitet haben, im Maria-Droste-Haus zu Hofheim-Marxheim künftig geistliche Angebote machen. Die Provinzleitungen der beiden Ordensgemeinschaften haben sich nach entsprechenden Klärungen für dieses Projekt entschieden, nachdem feststand, dass das Exerzitienhaus zum 31. Dezember 2022 schließt. So wird eine für Hofheim und die Rhein-Main-Region wichtige geistliche Tradition fortgeführt, auch wenn dieses neue Projekt nicht das ganze Spektrum der spirituellen Angebote des Exerzitienhauses abdecken kann.

Geistliche Angebote und kreative Liturgie

Die Schwestern werden den beiden Brüdern zwei Appartements zum Wohnen zur Verfügung stellen, darüber hinaus freuen sie sich, dass sie im Maria-Droste-Haus geeignete Räumlichkeiten für Exerzitien im Alltag, Besinnungstage, Auszeiten, Geistliche Begleitung und anderes anbieten können. Die inhaltliche Arbeit wird weitgehend in der Hand der beiden Franziskaner liegen. Sie wollen ihr Programm in Kooperation mit den Schwestern sowie mit interessierten Frauen und Männern gestalten. Dabei können sie auf den guten Erfahrungen der letzten Jahre aufbauen. Zu ihren Ideen gehört, die meditativ und kreativ gestaltete Liturgie, die im Exerzitienhaus guten Anklang gefunden hat, weiterzuführen. Sie sind mit den Schwestern der Meinung, dass sich die Klosterkirche in der Schlossstraße dazu sehr gut eignet. Dabei werden sie einen besonderen Akzent auf die musikalische Gestaltung legen – zusammen mit einigen begabten Musiker:innen und einer sangesfreudigen Gottesdienstgemeinde.

Projekt „Exerzitienarbeit“ der Deutschen Franziskanerprovinz

Zu den Aufgaben der beiden Brüder wird neben der Liturgie in der Klosterkirche und den spirituellen Angeboten vor Ort die Mitarbeit in dem vom Provinzkapitel der Deutschen Franziskanerprovinz beschlossenen Projekt „Exerzitienarbeit“ gehören, in dem eine Reihe von Brüdern der Deutschen Franziskanerprovinz ihre spirituellen Angebote an den verschiedenen Orten koordinieren und gemeinsam bewerben wollen. Die Organisation und Öffentlichkeitsarbeit dieses Projekts wird in den Händen der beiden Hofheimer Brüder liegen.

Angesichts der bedauernswerten Tatsache, dass vielerorts Exerzitienhäuser und geistliche Zentren aus personellen und finanziellen Gründen geschlossen werden, will das Projekt der beiden Ordensgemeinschaften der Tatsache Rechnung tragen, dass auch in Zeiten der Kirchenmüdigkeit vieler Menschen die Sehnsucht nach geistlicher Orientierung und Vertiefung lebendig ist. Um dieser Sehnsucht Raum zu geben, braucht es Orte und Zeiten. Und vor allem ansprechbare Menschen. – Zum Jahreswechsel 2022/2023 soll das Projekt im Maria-Droste-Haus beginnen.

Sr. M. Cordis Ganslmeier, Provinzleiterin

Br. Stefan Federbusch, Provinzialsvikar

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Anpassungen

Macht mit! Bei der Initiative „Global Green Lung“

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Brief aus unserem Generalat Rom

Rom, 23. September 2026

Liebe Schwestern und Partner in der Mission,

auf unserem 31. Kongregationskapitel haben wir den Aufruf vernommen, noch intensiver auf „Laudato Si’“ einzugehen und unsere Verantwortung für die Bewahrung unseres gemeinsamen Hauses ernst zu nehmen. Dieser Aufruf ist für uns nicht neu. Im Jahr 2021 hatte sich die damalige Kongregationsleitung dazu verpflichtet, an der „Laudato Si’ Action Plattform“ teilzunehmen.
Seitdem haben sich in der gesamten Kongregation bereits viele Schwestern und Missionspartner aktiv dem Aufruf von „Laudato Si’“ angeschlossen – sie pflanzen Bäume, recyceln, reduzieren Abfall, stellen auf erneuerbare Energien um, schützen Land und Wasser, klären andere auf, setzen sich für Klimagerechtigkeit ein und finden viele kreative Wege, um unsere Erde zu schützen und die Welt sicherer zu machen.
Wir danken für alles, was bereits wächst, und würdigen die Bemühungen aller – die Erde ist dadurch besser geworden.

Gleichzeitig sind wir uns sehr bewusst, dass wir inmitten all unserer Bemühungen Gräueltaten erleben – die Menschheit, Leben, Luft, Wasser, die Erde, das Meer und der Himmel sind Ausbeutung und Zerstörung ausgesetzt.
Nun laden wir alle ein, in dieser Zeit der Schöpfung, dieses Engagement für die Bewahrung der Schöpfung gemeinsam als ein vereintes Volk zu stärken!

Die „Globale Grüne Lunge Initiative“ ist ein Aufruf, unser Bewusstsein zu wecken, unsere ökologische Umkehr zu vertiefen, gemeinsam zu lernen und unsere Sorge um die Erde und die Schöpfung in konkretes und sichtbares Handeln umzusetzen.

Sie zielt darauf ab, die vielen Samen der Hoffnung, die bereits in der gesamten Kongregation gesät werden, zusammenzuführen und einen Welleneffekt zu erzeugen, der sich auf die ganze Welt ausbreitet.

Unsere erste gemeinsame Aktion ist einfach: einen Baum pflanzen.
Einen Baum! Zwei Bäume! Zehn Bäume! Hundert Bäume! Und, wo immer möglich, noch viel mehr!

Ein Baum mag angesichts der Klimakrise klein erscheinen. Doch er ist eine Entscheidung für das Leben – er spendet Schatten, Nahrung und Schutz, schützt den Boden und erhält das Leben für kommende Generationen.
Wenn unsere kleinen Taten weltweit zusammenkommen, werden sie zu einem gemeinsamen Akt der Solidarität mit der Erde.

Am Festtag der seligen Aguchita, dem 26. September 2026, werden wir die „Globale Grüne Lunge Initiative“ ins Leben rufen.
Macht mit!
Wo auch immer ihr seid, laden wir euch ein – Schwestern, Missionspartner, Programmteilnehmer, Familien, Mitarbeiter, Freiwillige und Freunde –, diesen Anfang auf eine Weise zu begehen, die für euch von Bedeutung ist.

Innehalten, sich verpflichten, zusammenkommen, beten, einen Baum pflanzen. Sich um ihn kümmern.

Unser Engagement für Versöhnung erfordert, dass wir Gerechtigkeit und Frieden fördern.
Dies ist eine Einladung, bewusster, fürsorglicher und engagierter für die Nachhaltigkeit unserer gemeinsamen Heimat einzutreten.

Wir freuen uns, euch mitteilen zu können, dass Pater Jean Michel Amouriaux, Generaloberer der Kongregation von Jesus und Maria (Eudisten), bekundet hat, dass sich seine Kongregation dieser Initiative anschließen möchte.

Vielen Dank.
Das Leitungsteam der Kongregation

Weitere Informationen zu dieser Initiative, darunter Berichte, Videos und Bilder von Ihren Baumpflanzaktionen, findet ihr auf der Website der Kongregation.

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