Schwestern vom Guten Hirten Deutschland

Internationale Ordensgemeinschaft 

Geistlicher Impuls von  Sr. M. Bernadette Brommer aus München 

Sanctus und Vater Unser

Was kann uns die hl. Messe für das Leben sagen?

Impuls im September 2026

Sanctus

Das Sanctus wird aufgegriffen mit einem biblischen Text. Er steht bei Jesaja 6.1-3
„Im Todesjahr des Königs Usija sah ich den Herrn. Er saß auf einem hohen und erhabenen Thron. Der Saum seines Gewandes füllte den Tempel aus. Serafim standen über ihm. Jeder hatte sechs Flügel: Mit zwei Flügeln bedeckten sie ihr Gesicht, mit zwei bedeckten sie ihre Füße, und mit zwei flogen sie. Sie riefen einander zu:
Heilig, heilig ist der Herr der Heere. Von seiner Herrlichkeit ist die ganze Erde erfüllt“
In dieser Vision beschreibt Jesaja die Herrlichkeit Gottes den Gesang der himmlischen Mächte. Manchmal wird es durch ein Lied ersetzt, das dem Sanctus entspricht.
Wir stimmen ein in den Lobgesang der Engel und verbinden uns mit der himmlischen Gemeinschaft.

Vater unser

In den sieben Vater Unser Bitten wird alles angesprochen, was unser Leben betrifft. In den ersten drei Bitten geht es um die Ausrichtung auf Gott hin. Ihm allein gebührt die Ehre.
In der vierten Bitte geht es um alles, was wir zum Leben nötig haben. In der 5-7 bitten wir darum im Einklang mit Gott zu leben. Jesus selbst hat seine Jünger dieses Gebet gelehrt. Wir dürfen Gott mit Vater ansprechen. Wir gehören zur Familie Gottes.
Gottes Reich scheint nicht immer auf in unserer friedlosen Welt. Wir haben es in der Hand Gottes Reich auf Erden Wirklichkeit werden zu lassen.
Gottes Wille ist nicht immer unser Wille. Wir haben nicht die Gesamtschau auf die Dinge. Gott weiß um Alles und um jeden einzelnen Menschen. Brot kann vieles bedeuten. Es umfasst alles, was wir für unser Leben nötig haben. Vergeben ist nicht leicht, vor allem, wenn uns großes Leid zugefügt wurde. Es gibt viele Beispiele wie befreiend es sein kann, wenn ich den Mut habe zu verzeihen. Wie konkret Vergebung aussieht wird im Gleichnis vom unbarmherzigen Gläubiger sichtbar. (Matthäus 18.23-35)
Mit der Bitte – führe uns nicht in Versuchung- haben viele Schwierigkeiten.
Hilfreich kann der Jakobusbrief sein.
„Glücklich der Mann, der in der Versuchung standhält. Denn wenn er sich bewährt, wird er den Kranz des Lebens erhalten. Keiner, der in Versuchung gerät, soll sagen: ich werde von Gott in Versuchung geführt. Denn Gott kann nicht in die Versuchung kommen, Böses zu tun, und er führt auch selbst niemand in Versuchung. Jeder wird von seiner eigenen Begierde, die ihn lockt und fängt, in Versuchung geführt.“ Jakobus 1.12-14
Jesus hat uns ein Hilfsmittel an die Hand gegeben, wie wir mit Versuchungen umgehen und sie besehen können. (Matthäus 4.1-11) Solche Prüfungen können ein Gradmesser sein wie es um unseren Glauben, wie es um unsere Treue zu Gott steht. Sie können eine Chance sein daran zu wachsen und zu reifen und gestärkt aus ihnen herzugehen.

Schwester Bernadette Brommer

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Die Fürbitte

Fürbitten

Das Fürbittgebet ist ein Bittgebet.
Wir setzen im Grunde genommen fort, was Jesus für uns tut.
„Für sie bitte ich, nicht für die Welt bitte ich,

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Das Glaubensbekenntnis

„Habt ihr den Glauben vielleicht unüberlegt angenommen“ 1. Korinther 15.2
Diese Frage wird auch uns gestellt.
Glaube ist eine freie und bewusste Entscheidung. Wenn ich also bete –

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Anpassungen

Macht mit! Bei der Initiative „Global Green Lung“

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Brief aus unserem Generalat Rom

Rom, 23. September 2026

Liebe Schwestern und Partner in der Mission,

auf unserem 31. Kongregationskapitel haben wir den Aufruf vernommen, noch intensiver auf „Laudato Si’“ einzugehen und unsere Verantwortung für die Bewahrung unseres gemeinsamen Hauses ernst zu nehmen. Dieser Aufruf ist für uns nicht neu. Im Jahr 2021 hatte sich die damalige Kongregationsleitung dazu verpflichtet, an der „Laudato Si’ Action Plattform“ teilzunehmen.
Seitdem haben sich in der gesamten Kongregation bereits viele Schwestern und Missionspartner aktiv dem Aufruf von „Laudato Si’“ angeschlossen – sie pflanzen Bäume, recyceln, reduzieren Abfall, stellen auf erneuerbare Energien um, schützen Land und Wasser, klären andere auf, setzen sich für Klimagerechtigkeit ein und finden viele kreative Wege, um unsere Erde zu schützen und die Welt sicherer zu machen.
Wir danken für alles, was bereits wächst, und würdigen die Bemühungen aller – die Erde ist dadurch besser geworden.

Gleichzeitig sind wir uns sehr bewusst, dass wir inmitten all unserer Bemühungen Gräueltaten erleben – die Menschheit, Leben, Luft, Wasser, die Erde, das Meer und der Himmel sind Ausbeutung und Zerstörung ausgesetzt.
Nun laden wir alle ein, in dieser Zeit der Schöpfung, dieses Engagement für die Bewahrung der Schöpfung gemeinsam als ein vereintes Volk zu stärken!

Die „Globale Grüne Lunge Initiative“ ist ein Aufruf, unser Bewusstsein zu wecken, unsere ökologische Umkehr zu vertiefen, gemeinsam zu lernen und unsere Sorge um die Erde und die Schöpfung in konkretes und sichtbares Handeln umzusetzen.

Sie zielt darauf ab, die vielen Samen der Hoffnung, die bereits in der gesamten Kongregation gesät werden, zusammenzuführen und einen Welleneffekt zu erzeugen, der sich auf die ganze Welt ausbreitet.

Unsere erste gemeinsame Aktion ist einfach: einen Baum pflanzen.
Einen Baum! Zwei Bäume! Zehn Bäume! Hundert Bäume! Und, wo immer möglich, noch viel mehr!

Ein Baum mag angesichts der Klimakrise klein erscheinen. Doch er ist eine Entscheidung für das Leben – er spendet Schatten, Nahrung und Schutz, schützt den Boden und erhält das Leben für kommende Generationen.
Wenn unsere kleinen Taten weltweit zusammenkommen, werden sie zu einem gemeinsamen Akt der Solidarität mit der Erde.

Am Festtag der seligen Aguchita, dem 26. September 2026, werden wir die „Globale Grüne Lunge Initiative“ ins Leben rufen.
Macht mit!
Wo auch immer ihr seid, laden wir euch ein – Schwestern, Missionspartner, Programmteilnehmer, Familien, Mitarbeiter, Freiwillige und Freunde –, diesen Anfang auf eine Weise zu begehen, die für euch von Bedeutung ist.

Innehalten, sich verpflichten, zusammenkommen, beten, einen Baum pflanzen. Sich um ihn kümmern.

Unser Engagement für Versöhnung erfordert, dass wir Gerechtigkeit und Frieden fördern.
Dies ist eine Einladung, bewusster, fürsorglicher und engagierter für die Nachhaltigkeit unserer gemeinsamen Heimat einzutreten.

Wir freuen uns, euch mitteilen zu können, dass Pater Jean Michel Amouriaux, Generaloberer der Kongregation von Jesus und Maria (Eudisten), bekundet hat, dass sich seine Kongregation dieser Initiative anschließen möchte.

Vielen Dank.
Das Leitungsteam der Kongregation

Weitere Informationen zu dieser Initiative, darunter Berichte, Videos und Bilder von Ihren Baumpflanzaktionen, findet ihr auf der Website der Kongregation.

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