Friedensgebet und Friedensgruss
Was kann uns die hl. Messe für das Leben sagen?
Impuls im Oktober 2026
Jesus hat uns seinen Frieden als Vermächtnis hinterlassen.
„Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch, nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch.“ Johannes 14.27
Das hebräische Schalom meint den ganzen Menschen. Mit Gott, mit der Welt und mit sich in Frieden sein.
Der Friedensgruß in der Heiligen Messe ist drei geteilt
1. Es besteht aus einem Gebet um Frieden
2. Dem Friedensgruß
3. Die Einladung einander den Frieden zu schenken.
In welcher Form auch immer. Das kann eine Umarmung sein, einander die Hand geben zunicken, zulächeln.
Der Friedensgruß steht unmittelbar vor dem Empfang der Heiligen Kommunion. Woran habe ich noch zu arbeiten? Wo steht noch eine Aussprache, eine Versöhnung aus. Wo bin ich mit Gott, mit den Mitmenschen und mit mir selbst nicht im Reinen?
Der Empfang der Heiligen Kommunion ist eine Kraftquelle für meinen Alltag.
Agnus Dei
Der jüdischen Tradition ist das Lamm sehr vertraut. Es diente als tägliches Brandopfer in Israel.
Das Lamm ist das weit verbreitete Symbol für Christus. Jesus gibt sein Leben hin für die anderen, auch für mich.
Das Lamm ist ein Bild für die Wehrlosigkeit, für die Arglosigkeit und des Zutrauens.
So ist Gott. Er wurde Mensch, den Menschen zugewandt, gewaltlos wie ein Lamm. Die Liebe ist stärker als Hass und Gewalt. Der Priester bricht die Hostie in mehrere Teile. Es bedeutet, dass alle teilhaben am Leib Christi.
Wir sind eingeladen, füreinander da zu sein und die Liebe zu leben.
Schwester Bernadette



