Schwestern vom Guten Hirten Deutschland

Internationale Ordensgemeinschaft 

Geistlicher Impuls von  Sr. M. Bernadette Brommer aus München 

Was kann uns die Hl. Messe für das Leben sagen? T.1

Impuls im Januar 2026

In diesem Jahr machen wir uns Gedanken zur Heiligen Messe. Wir feiern Eucharistie, Danksagung. Was kann uns die Heilige Messe für das Leben sagen?

Schauen wir uns den Aufbau an.

1. Teil Eröffnung

Der Einzug des Priesters mit dem Altardienst weist darauf hin, dass wir unterwegs sind. Wir sind unterwegs zu einem Ziel – Gott.
Der Altar ist das Bindeglied zwischen Gott und den Menschen.
In der Heiligen Messe wird uns ein intimer Raum eröffnet. Wir werden gleichsam der Welt entrückt und hineingenommen in die göttliche Welt. Hier zählt nicht wer oder was du bist. Alle sind gleich.

Hier zählst du als Mensch.

Hier darf ich sein absichtslos – ohne etwas leisten zu müssen.
Wir beginnen im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Wir gehören Gott. Niemand darf über mich herrschen, mich verzwecken und benutzen für eigene Interessen. In diesem Namen versammeln wir uns – im Zeichen des Kreuzes.
Unser ganzes Leben steht unter seinem Segen. Wir tragen das Kreuz in uns:
• Vertikal, wenn wir die Arme zur Seite ausstrecken
• Horizontal, wenn wir die Arme nach oben erheben
Machen wir das Kreuzzeichen aber nicht nur mit den Fingern, nehmen wir das Herz mit.

Wenn wir in seinem Namen in den Alltag gehen und in seinem Namen denken und handeln, dann wirft uns nichts so schnell aus der Bahn.

Schwester Bernadette Brommer

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Brief aus unserem Generalat Rom

Rom, 23. September 2026

Liebe Schwestern und Partner in der Mission,

auf unserem 31. Kongregationskapitel haben wir den Aufruf vernommen, noch intensiver auf „Laudato Si’“ einzugehen und unsere Verantwortung für die Bewahrung unseres gemeinsamen Hauses ernst zu nehmen. Dieser Aufruf ist für uns nicht neu. Im Jahr 2021 hatte sich die damalige Kongregationsleitung dazu verpflichtet, an der „Laudato Si’ Action Plattform“ teilzunehmen.
Seitdem haben sich in der gesamten Kongregation bereits viele Schwestern und Missionspartner aktiv dem Aufruf von „Laudato Si’“ angeschlossen – sie pflanzen Bäume, recyceln, reduzieren Abfall, stellen auf erneuerbare Energien um, schützen Land und Wasser, klären andere auf, setzen sich für Klimagerechtigkeit ein und finden viele kreative Wege, um unsere Erde zu schützen und die Welt sicherer zu machen.
Wir danken für alles, was bereits wächst, und würdigen die Bemühungen aller – die Erde ist dadurch besser geworden.

Gleichzeitig sind wir uns sehr bewusst, dass wir inmitten all unserer Bemühungen Gräueltaten erleben – die Menschheit, Leben, Luft, Wasser, die Erde, das Meer und der Himmel sind Ausbeutung und Zerstörung ausgesetzt.
Nun laden wir alle ein, in dieser Zeit der Schöpfung, dieses Engagement für die Bewahrung der Schöpfung gemeinsam als ein vereintes Volk zu stärken!

Die „Globale Grüne Lunge Initiative“ ist ein Aufruf, unser Bewusstsein zu wecken, unsere ökologische Umkehr zu vertiefen, gemeinsam zu lernen und unsere Sorge um die Erde und die Schöpfung in konkretes und sichtbares Handeln umzusetzen.

Sie zielt darauf ab, die vielen Samen der Hoffnung, die bereits in der gesamten Kongregation gesät werden, zusammenzuführen und einen Welleneffekt zu erzeugen, der sich auf die ganze Welt ausbreitet.

Unsere erste gemeinsame Aktion ist einfach: einen Baum pflanzen.
Einen Baum! Zwei Bäume! Zehn Bäume! Hundert Bäume! Und, wo immer möglich, noch viel mehr!

Ein Baum mag angesichts der Klimakrise klein erscheinen. Doch er ist eine Entscheidung für das Leben – er spendet Schatten, Nahrung und Schutz, schützt den Boden und erhält das Leben für kommende Generationen.
Wenn unsere kleinen Taten weltweit zusammenkommen, werden sie zu einem gemeinsamen Akt der Solidarität mit der Erde.

Am Festtag der seligen Aguchita, dem 26. September 2026, werden wir die „Globale Grüne Lunge Initiative“ ins Leben rufen.
Macht mit!
Wo auch immer ihr seid, laden wir euch ein – Schwestern, Missionspartner, Programmteilnehmer, Familien, Mitarbeiter, Freiwillige und Freunde –, diesen Anfang auf eine Weise zu begehen, die für euch von Bedeutung ist.

Innehalten, sich verpflichten, zusammenkommen, beten, einen Baum pflanzen. Sich um ihn kümmern.

Unser Engagement für Versöhnung erfordert, dass wir Gerechtigkeit und Frieden fördern.
Dies ist eine Einladung, bewusster, fürsorglicher und engagierter für die Nachhaltigkeit unserer gemeinsamen Heimat einzutreten.

Wir freuen uns, euch mitteilen zu können, dass Pater Jean Michel Amouriaux, Generaloberer der Kongregation von Jesus und Maria (Eudisten), bekundet hat, dass sich seine Kongregation dieser Initiative anschließen möchte.

Vielen Dank.
Das Leitungsteam der Kongregation

Weitere Informationen zu dieser Initiative, darunter Berichte, Videos und Bilder von Ihren Baumpflanzaktionen, findet ihr auf der Website der Kongregation.

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